HET REPUBLIKEINS GENOOTSCHAP

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Willem-Alexander ist der Sohn einer der reichsten Frauen der Welt, unserer Königin Beatrix, die ihm keinen Tritt verpasste,
damit er sich für ein paar Jahre der Realität stellt, sondern ihm stattdessen ein Pöstchen beim
Internationalen Olympischen Komitee verschaftte, dessen Mitglieder aus Vergnügungsreisen, Rolexuhren, Schmiergelder
und die hübschesten Callgirls spezialisiert sind.
Eine Mitgliedschaft im IOC-Vorstand war in den Augen unserer Königin die beste Ausbildung für einen niederländischen Prinzen.
Offenbar hatte Beatrix als Vorbild den eigenen Vater im Sinn, den berühmten deutschen Prinzen Bernhard,
einen der gröszten Schürzenjager, die Nordeuropa je gesehen hat.
Bei diesen Schürzenjagden machte es sich Bernhard zur Gewohnheit, neben Geschenken noch etwas anderes zurückzulassen,
was dazu führte, dass ihn auch ausserhalb der Niederlande zahllose Menschen ´Papa´ nennen.
Das Dulden liegt uns Niederländern im Blut, und niemand in unserem Land will einer Familie in die Quere kommen,
die so gern die edle Kunst, Bänder durchzuschneiden und Holzschuh tanzenden Bauern und Bauerinnen zuzuwinken von
Generation zu Generation weitergeben will.
Wirklich beliebt war die Familie nie.
Das einzige, was man über den künftigen König sagen könnte, ist, dass er immer Glück hatte, wenn er seine
schnellen Wagen zu Schrott fuhr -und das ist selbst für ein duldsames Volk recht wenig.
Viele Beobachter prophezeiten der Monarchie ein baldiges Ende.
Mit Willem-Alexander war kein Staat zu machen. Wo die kühle Beatrix erschien, erstarrte alles zu Eis.


 Leon de Winter, Berliner Morgenpost, 27 januari 2002